Der Weg ist das Ziel (?) – in 19 Stunden nach Italien


 

Draußen wälzt sich eine Blechkolonne auf der A7 in Richtung der österreichischen Grenze. Drinnen, in unserem  roten Citroën C1, staut sich die Hitze. Und das bereits seit ungefähr vier Stunden. Ich streiche mir meine verschwitzten Pony-Strähnen aus dem Gesicht, versuche mich so aufrecht hinzusetzen, dass genügend Abstand zwischen der Sitzlehne und meinem Rücken bleibt, und muss gleichzeitig im kontinuierlichen "Stop and Go" die Übersicht behalten – was bei rund 5 Km/h aber zum Glück nicht so schwer ist.

 

Dass so ein Roadtrip nach Italien im Hochsommer, in einem Auto ohne Klimaanlage kein Zuckerschlecken sein würde, damit haben wir gerechnet. Zu diesem Zeitpunkt ahnen wir allerdings noch nicht, dass uns noch neun weitere Stunden zwischen verstopften Autobahnen und überfüllten Raststätten bevorstehen.

 

Von wegen "grenzenlose Freiheit" oder "der Weg ist das Ziel". Wenn ich die Hand in typischer Roadmovie Manier aus dem Autofenster strecke, dann nicht um den Fahrtwind zu spüren, sondern lediglich in der verzweifelten Hoffnung, dass es draußen ein paar Grad kühler ist als drinnen.

 

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