Eine Geschichte von unglücklichen Ereignissen oder: eine Komödie in 5 Akten

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@black.pixels - Ich will Bilder, die berühren

Was bleibt von der Fotografie, wenn scheinbar alles bereits fotografiert und gezeigt wurde? Wenn die gleichen Motive, bearbeitet mit den immer gleichen Filtern bzw. Presets in einer scheinbaren Endlosschleife bis zum Ermüden wiederholt werden. Wenn Instagram-Kanäle der sogenannten Influencer oder denen die es werden wollen zu schönen, aber nichtssagenden Litfasssäulen werden, an die jeder mal seine Werbung pinnen darf – vorausgesetzt der Preis stimmt?

 

Instagram braucht einen Neustart!

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#RheinstaWalk oder warum ich mich in Koblenz verliebt habe

Eigentlich wollte ich euch in diesem Blog-Beitrag von unserem #Instawalk erzählen, den Christof, Vera, Bettina, Sandra und ich an Fronleichnam unter dem Hashtag #RheinstaWalk in Koblenz veranstaltet haben, doch aus dem geplanten Erlebnisbericht wurde eine Liebeserklärung an die kleine Stadt zwischen Rhein und Mosel. Viel Spaß beim Lesen :)

 

Das Gefühl angekommen zu sein und nicht gleich schon wieder den nächsten Umzug zu planen, ist ein relativ neues Gefühl für mich. Seitdem ich denken kann, hatte ich eigentlich immer ein Ziel: Die Welt zu bereisen und möglichst weit weg zu ziehen.

 

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Neue Fotos: Frühling im Nationalpark Harz

Wenn sich der Winter zurückzieht, die Tage länger und die Wälder von Tag zu Tag grüner werden, dann beginnt meine Lieblingsjahreszeit. Wenn möglich, nehme ich mir dann ein paar Tage frei, um die ersten Frühlingstage zu genießen. In diesem Jahr bin ich gemeinsam mit einer Freundin in den Nationalpark Harz gefahren, um wandern zu gehen und eines der größten Waldgebiete Deutschlands zu erkunden.

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Ein neues Fotoprojekt: Künstler in Koblenz

Als ich gerade das Datum dieses Beitrags aktualisiert habe, war ich erstaunt darüber, wann ich den ersten Entwurf dafür angelegt habe. Der Kalender im Header zeigte den 5. Mai 2016 an. Ich klicke auf den kleinen Pfeil, um das Datum zu aktualisieren: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember 2016, Januar 2017. So viele Monate sind zwischen Idee und Umsetzung vergangen ...

Umso mehr freue ich mich, euch heute die erste Serie aus meinem neuen Fotoprojekt "Künstler in Koblenz" präsentieren zu dürfen :)

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Rückblick: Meine Lieblingsbilder aus dem zweiten Halbjahr

Kommt es euch auch manchmal merkwürdig vor, wie schnell die Zeit vergeht? Ich kann kaum glauben, dass Weihnachten schon wieder vorbei ist und sich das Jahr dem Ende entgegenneigt. Umso schöner ist es, sich eine kleine Auszeit zu nehmen und sich an den schönen Momenten der letzten Monate zu erfreuen.

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Der Weg ist das Ziel (?) – in 19 Stunden nach Italien

Draußen wälzt sich eine Blechkolonne auf der A7 in Richtung der österreichischen Grenze. Drinnen, in unserem  roten Citroën C1, staut sich die Hitze. Und das bereits seit ungefähr vier Stunden. Ich streiche mir meine verschwitzten Pony-Strähnen aus dem Gesicht, versuche mich so aufrecht hinzusetzen, dass genügend Abstand zwischen der Sitzlehne und meinem Rücken bleibt, und muss gleichzeitig im kontinuierlichen "Stop and Go" die Übersicht behalten – was bei rund 5 Km/h aber zum Glück nicht so schwer ist.

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Meine Lieblingsfotos aus dem ersten Halbjahr und eine wichtige Erkenntnis

Michael von Erkunde die Welt hat erneut zu seiner halbjährigen Fotoparade aufgerufen. Ein guter Anlass, um das erste halbe Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie beim letzten Mal bin ich auch bei dieser Fotoparade wieder spät dran, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, dieses Mal den Blog-Beitrag nicht am letzten Tag zu veröffentlichen – das Datum dieses Entwurfs stand bis zur Veröffentlichung noch auf dem 30. Juni. Wie ihr seht, konnte ich diesen Vorsatz leider nicht umsetzen, was im Nachhinein, aber nicht schlecht ist, denn so habe ich etwas Wichtiges über mich gelernt.

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Unterwegs am Obersee

Blick auf Obersee (c) Salomé Weber

Am Südostufer des Königsees, inmitten des Nationalparks Berchtesgaden, liegt einer der schönsten Orte Deutschlands. Ein blaugrüner See – umgeben von zerklüfteten Felswänden und urwüchsigen Wäldern. Der Obersee ist schon lange kein Geheimtipp mehr und wird täglich von mehreren Hundert, wenn nicht sogar tausend Besuchern frequentiert. In den frühen Morgen- oder späten Abendstunden kann man allerdings auch hier so etwas wie Einsamkeit finden.

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#KoblenzMeetsKoeln - Koblenz (und Umgebung) im Quadrat #2

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Zwischen den Welten

Wo ist das Leben? Wo findet es statt? In der Zukunft oder Vergangenheit? An diesem oder einem anderen Ort? Warten wir noch oder Leben wir schon? Während wir älter werden, Ziele erreichen oder scheitern, ausziehen und einziehen, arbeiten und schlafen, neue Freunde gewinnen und alte Freunde verlieren, uns verlieben und uns trennen, wann fängt dann das Leben an?

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Innere Bilder und äußere Wirklichkeit – Unterwegs in Transsilvanien

Cluj-Napoca (c) Salomé Weber

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort "Transsilvanien" hört?

 

Wenn ich an dieses Gebiet südlich der Karpaten denke, dann spult mein Gehirn Bilder aus "Bram Stoker's Dracula" (Francis Ford Coppola, 1993), "Van Helsing" (Stephen Sommers , 2004) oder "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" (Friedrich Wilhelm Murnau, 1922) vor meinem inneren Auge ab.

 

Bilder von verschneiten, nebelverhangenen Dörfern, von schlammigen Straßen, in denen Pferdekutschen tiefe Furchen hinterlassen haben, von undurchdringlichen Wäldern, deren Bewohner uns  (auch heute noch) das Fürchten lehren – Bilder von Orten, an denen die Zeit stillzustehen scheint.

 

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Die Sicht der Dinge

Weg durch den Nationalpark Berchtesgaden (c) Salomé Weber

Im Lauf der Zeit kann sich die Sicht auf die Dinge verändern.

 

So erging es mir zum Beispiel mit dem Herbst. Schon gegen Ende des Sommers, im August oder September habe ich Jahr für Jahr damit begonnen, die Monate zu zählen, bis die Tage wieder länger werden und der Frühling zurückkehrt.

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Meine Lieblingsfotos 2015

Michael von Erkunde die Welt hat vor einigen Wochen zu einer Foto-Blogparade aufgerufen. Eine gute Gelegenheit, um die zweite Jahreshälfte des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Fotos, die ich ausgesucht habe, sind Bilder, die besondere Erinnerungen in mir hervorrufen und mir persönlich am besten gefallen.

 

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Im Schatten des Watzmanns

Im 19. Jahrhundert entdecken Künstler den Hintersee als Inspiration für ihre Werke. Auf dem Malerweg kann man ihre Gemälde mit der Wirklichkeit vergleichen. (c) Salomé Weber
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Heimwärts...

Mein Rückflug von Neuseeland nach Deutschland führt mich einmal um die halbe Welt herum. Von Auckland fliege ich über Melbourne, nach Bangkok, Dubai und lande schließlich in Frankfurt.

 

Auf dem Weg nach Hause blicke ich auf den grauen, bewölkten Himmel, die nass glänzende Straßen und die nackten Baumskelette, die die Autobahn Richtung Norden säumen – im deutschen Winter dominieren Grau-, Schwarz- und Brauntöne. Was für ein Unterschied zum grünen Neuseeland, wo viele Bäume ihre Blätter selbst im Winter behalten und sogar Blumen den kalten Temperaturen trotzen.

 

Irgendwie ist es komisch, wieder zu Hause zu sein... Alles wirkt so unglaublich vertraut. Als ich mit meinen Eltern durch die Haustür gehe und mein Gepäck in meinem Zimmer verstaue, beschleicht mich ein komisches Gefühl: Habe ich meine Reise vielleicht nur geträumt?

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16 Mal Neuseeland – Eine fotografische Reise ans andere Ende der Welt

Kann man rund 10.000 Bilder in 143 Tagen aufnehmen? Ja, man kann! Klar, meine Kamera hat mich fast jeden Tag meiner Reise begleitet, dass am Ende allerdings so viele Fotos entstehen, damit habe ich nicht gerechnet. Bei manchen Fotos fällt der Klick auf das Papierkorb-Symbol leicht: Da ist der Mensch, der sich ungünstig in der Landschaft positioniert hat, eine so deutliche Unschärfe, dass man das Foto nicht mal unter dem #BlurredbyPurpose auf Instagram teilen könnte oder das typische schwarze Bild, bei dem ich offenbar vergessen habe die Verschlusszeit anzupassen.

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#WWIM12KO – Koblenz im Quadrat

Wenn ich meine Kamera auf eine Reise mitnehme, sei es ans andere Ende der Welt oder ans andere Ende von Deutschland, dann fällt es mir oft nicht schwer, interessante Motive zu finden. Alles ist neu und – weil ich am liebsten in landschaftlich schöne Gegenden Reise – oft so überwältigend, dass ich manchmal gar nicht mehr aufhören kann, unterschiedliche Belichtungen oder Perspektiven auszuprobieren. Vor dem ersten Meetup der Koblenzer Instagrammer-Community, das am Sonntag im Rahmen des zwölften weltweiten Instagrammer-Treffens (#WWIM12) stattgefunden hat, war ich allerdings verunsichert. Würde ich auch einen Zugang zu der städtischen Umgebung finden?

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Vom Ende einer langen Reise ...

Die letzten Tage einer langen Reise, der längsten Reise, die ich jemals unternommen habe. Es fühlte sich unwirklich an, dass ich in einigen Tagen wieder nach Hause, nach Deutschland fliegen sollte. Vom neuseeländischen Sommer in den deutschen Winter. Vom grünen Neuseeland ins graue Deutschland. Wie würde es sein wieder nach Hause zu kommen? Würde alles so sein wie immer? Hatten sich meine Freunde verändert? Hatte ich mich verändert?

Auf meinem letzten Reiseabschnitt lasse ich die einprägsamsten Momente der letzten Wochen und Monate noch einmal Revue passieren. Ich denke an den Moment, als ich mit meiner besten Freundin in Christchurch gelandet bin und zum ersten Mal die frische kühle Abendluft geatmet habe, an die anstrengende, aber im Nachhinein lustige Wohnungssuche, an den Busfahrer, mit dem wir uns so gut verstanden haben, dass er uns das Bild seiner neu geborenen Enkelin gezeigt hat, an die Kioskverkäuferin, die jeden mit "Hello Sweetheart" begrüßt, an den Gesichtsausdruck meines Mitbewohners, als er die Haustür öffnet und eine fünf cm dicke Schneedecke im Vorgarten entdeckt und natürlich an die wunderschönen Landschaften, die ich während meiner Reise erkundet habe...

 

Diese Gedanken begleiten mich auf dem Weg zu den Whangarei Falls und auf den Straßen von Auckland. Doch immer wieder schaffen es die beeindruckende Natur, ein Schriftzug auf einem Boot, eine interessante Ansammlung von Häusern oder die nächtliche Skyline in die Gegenwart zu holen. In diesen Momenten habe ich Eines der Fotos geschossen, die ihr hier findet.

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Lass uns zum Strand!

An meinem letzten Tag in Taupo, einer kleinen Stadt auf der neuseeländischen Nordinsel, krame ich meine Badesachen hervor, lasse alle Kleidungsstücke, die das Wort "Thermo" beinhalten, im hinteren Teil meines Koffers verschwinden und freue mich auf Sonne, Strand und Wärme.

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Eine Reise in das Herz von Mordor

Tongariro Nationalpark, Neuseeland (c) Salomé Weber

Sieht doch eigentlich ziemlich einladend aus - dieses "Mordor". Die aufgehende Sonne taucht die schneebedeckten Vulkane des Tongariro Nationalparks in ein angenehm warmes Licht, die gelben Blüten der Ginstersträucher bilden einen interessanten Kontrast zum strahlend blauen Himmel und die wabernden Nebelschwaden verleihen der Landschaft etwas Mystisches, fast schon Surreales.

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"Wo warst du schon? Wo willst du noch hin?" - Eine Geschichte Vom Unterwegs sein

Schon Monate vor meiner Reise nach Neuseeland wusste ich, welche Orte ich auf jeden Fall besuchen möchte. Ganz oben auf meiner Liste standen zum Beispiel: die Fjorde im Fiordland National Park, die Gletscher an der Westküste der Südinsel, die Vulkane im Tongariro Nationalpark und die feinen Sandstrände auf der Coromandel Halbinsel.

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Rauer Pazifik und schneebedeckte Berge - Kia Ora in Kaikoura

Die kleine Stadt Kaikoura liegt im Nordosten von Neuseelands Südinsel. Im Westen recken die Kaikoura Ranges mit dem 2855 Meter hohen Tapuae-o-Uenuku ihre schneebedeckten Gipfel gen Himmel. Im Osten liegt der manchmal türkisfarbene, manchmal graugrüne Pazifik. Ein paar Kilometer von der Küste entfernt fällt der Meeresboden auf bis zu 1000 Meter Tiefe ab.

 

Hier leben Riesenkalmare - die Lieblingsspeise der Pottwale. Auch nährstoffreiche Strömungen aus arktischen Gewässern sorgen für reiche Fischgründe, die weitere Meeressäuger und Seevögel anlocken. Bis ca. 1920 wurden die Wale vor Kaikoura gejagt und getötet. Heute dienen sie als Touristenattraktion und wichtige Einnahmequelle für die Gemeinde.

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Sturm im Paradies - Unterwegs im Abel Tasman Nationalpark

Als der niederländische Seefahrer Abel Tasman am 16. Dezember 1642 an einem Sandstrand in der "Golden Bay" ankerte, endete das Aufeinandertreffen zwischen seiner Crew und den neuseeländischen Ureinwohnern in einer gewaltvollen Auseinandersetzung. Dreihundert Jahre später werden die 23 000 Hektar Land rund um den einstmaligen Landeplatz des Entdeckers zu einem Naturschutzgebiet ernannt. Heute ist der Abel Tasman Nationalpark, im Norden der Südinsel Neuseelands, ein friedlicher Ort. Begleitet vom Rauschen des Meeres und dem Klang zwitschernder Vögel wandern Besucher über goldene Sandstrände oder fahren mit Kayaks durch türkisfarbene Buchten. Aufgrund der zahlreichen Schutzmaßnahmen zum Erhalt der natürlichen Flora und Fauna hat sich der Park in den letzten Jahrzehnten zu einem kleinen Paradies entwickelt.

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Wilde Schönheit - Unterwegs an Neuseelands Westküste

Einzigartige Naturschauspiele, urzeitliche Regenwälder und viel Regen. Das sind die Worte, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an die Westküste der neuseeländischen Südinsel denke. Tatsächlich ist dieses Gebiet zwischen Awarua Point im Süden und Kahurangi Point im Norden  die regenreichste Region des Landes.

 Regen? Normalerweise fliegen oder fahren wir doch in den Urlaub, um dem schlechten Wetter zu entfliehen! Warum gehört dann gerade dieser Küstenabschnitt zu den schönsten Orten Neuseelands?

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Die kleine Stadt am See - Unterwegs in Wanaka

Der Weg von Te Anau nach Wanaka führt vorbei an schneebedeckten Bergen, tiefblauen Seen und weitläufigen Wiesen. Auf halber Strecke kreuzt die Route die Gleise einer uralten Dampflok - dem Kingston Flyer. Für diese Strecke, die eigentlich rund drei Stunden dauern sollte, brauchen wir - zwei Zimmernachbarn aus dem Youth Hostel in Te Anau und ich - fünf.

 

Die Landschaften sind zu beeindruckend, um einfach daran vorbeizufahren. Was für ein Gefühl von Freiheit und was für ein Glück, dass meine Zimmernachbarn zur selben Zeit nach Wanaka fahren möchten wie ich, denn so kann ich die Fahrt mit dem Reisebus umgehen und werde sogar bis zur Eingangstür meiner neuen Unterkunft - dem Wanaka Bakpaka - gebracht.

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Große Erwartungen - Unterwegs im Fiordland National Park

"Milford Sound" – der Name steht für eine der spektakulärsten Landschaften Neuseelands und das touristische Highlight des Fiordland Nationalparks. Auch ich kann mich der magischen Anziehungskraft dieses Fjordes nicht entziehen und so führt mein erster Weg, nach der Ankunft in Te Anau, zum Info Center für Touristen (i Site). Hier möchte ich mich über Milford Sound Cruises informieren und mir eine Wanderkarte besorgen. Am Info-Tresen wartet bereits eine hilfsbereite Mitarbeiterin, die auf meine Frage hin einen vollgestopften, weißen Ordner hervorholt: "Luxusbus mit 40 anderen Touristen, ein kleiner Bus mit weniger anderen Gästen, eine 'Nature Cruise' mit Kommentaren zur Tier- und Pflanzenwelt, ein großes Boot oder ein kleines? Ein Rundflug mit einem Helikopter oder vielleicht eine Kayak-Tour?" Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Letztendlich entscheide ich mich für die "Nature Cruise".

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Rakiura - Unterwegs im Land des glühenden Himmels

Rakiura ist der Maori Name für Stewart Island und bedeutet "Land des glühenden Himmels". Nirgendwo sonst auf den beiden Pazifikinseln - außer vielleicht in Hokitika an der Westküste der Südinsel - sind die Sonnenuntergänge so spektakulär wie hier, am südlichsten Punkt Neuseelands. Stewart Island ist nicht nur bekannt für seine grandiosen Sonnenuntergänge und das im Winter gelegentlich sichtbare Südlicht Aurora Australis, sondern auch für seinen Regen (laut Statistik fällt er an 220 Tagen im Jahr), seine Abgeschiedenheit und seine unberührte Natur. 85 Prozent der 1683 km² großen Inselfläche bilden den Rakiura Nationalpark. Die meisten der knapp 400 Insulaner wohnen in Oban an der Halfmoon Bay. Sie leben vom Tourismus, von Einnahmen aus Aquafarmen oder vom Fischfang.*

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Einsame Strände, Ursprüngliche Wälder und schroffe Küsten - Unterwegs in den Catlins

Nach rund einer Stunde Fahrzeit auf der Southern Scenic Route zwischen Dunedin und Invercargill schwindet der Handyempfang. Etwa 15 Minuten später fallen die ersten Radiosender aus. Das Signal ist weg - auf unseren Handys und im Radio. Damit hatten wir (zwei Freundinnen und ich) nicht gerechnet. Was ist, wenn jetzt etwas passiert? Wenn der Mietwagen kaputt geht? Ein Reifen platzt oder sich eine von uns verletzt? Wir schieben diese Gedanken beiseite, versuchen die ungewohnte Stille zu genießen und konzentrieren uns auf unser erstes Ziel, die Pūrākaunui Falls.

 

Soweit der Plan. Doch wenige Minuten später stellt sich heraus: Der fehlende Empfang ist nicht unser einziges Problem. Mit unserem Mietwagen, einem nicht geländetauglichen Kleinwagen, sind wir auf einer Schotterpiste gelandet. Unser anfänglicher Optimismus: "Ach... das sind bestimmt nur ein paar Hundert Meter", schwindet nach den ersten Kilometern. Fünf gefühlte Stunden (= rund zwei reale Stunden) später haben wir endlich unser erstes Ziel erreicht: einen Schotterparkplatz.

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Exotisch und vertraut - Unterwegs auf der Otago Halbinsel

Unzählige Male habe ich mir das Titelbild und die Fotoreportagen in der GEO SPECIAL (Nr. 5 Oktober/November 2009) angesehen und dabei von diesem Land geträumt: von grünen Hügeln und kilometerlangen Sandbänken, von uralten Gletschern und immergrünen Regenwäldern, von zerklüfteten Fjorden, türkisblauen Bergseen und schneebedeckten Vulkanen.

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Mehr Wildnis wagen - Unterwegs im Nationalpark Berchtesgaden

Um den Lebensraum von seltenen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wie Alpen- und Feuersalamandern, Ringelnattern, Kreuzottern, Enzian oder Edelweiß zu schützen, wird in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden vollkommen auf menschliches Eingreifen verzichtet. Das Konzept geht auf: Bereits am zweiten Tag begegnet mir ein ca. 25 Zentimeter großer Feuersalamander.

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