Foto der Woche

#19 Lissabon

Mit jedem neuen Kalenderblatt, das ich abreise rückt die letzte Reise nach Portugal in weitere Ferne.   Obwohl ich an diesem stürmischen Samstagnachmittag warm eingekuschelt auf meinem Sofa sitze, Weihnachtslieder höre und überlege auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, ist das Gefühl von warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, der Geruch von frischem Orangesaft und der Geschmack der zuckersüßen Pastel de Nata noch präsenter als die Vorfreude auf Glühwein, Lebkuchen und die ersten Schneeflocken.

#18 Künstler in Koblenz: Malte Schreer

Für mein Fotoprojekt "Künstler in Koblenz" habe ich den Surfbrettbauer Malte Schreer in seiner Wekstatt in Koblenz-Lützel fotografiert. Die Fotostrecke und weitere Infos zu Malte findet ihr ab sofort hier: http://salomeweber.com/kuenstler-in-koblenz/malte-schreer/

#17 Sonne

Ende September nach Portugal zu fliegen, um den Sommer um zwei Wochen zu verlängern, war eine der besten Entscheidungen, die ich in diesem Jahr getroffen habe.

#16: Herbst

Der Herbst kommt in diesem Jahr schneller als gedacht. Ich freue mich auf den Nebel, die bunten Blätter, ja sogar den Regen, der mich dazu bewegt, wieder öfter ins Kino zu gehen und mehr zu lesen.

#15: ERINNERUNGEN AN SCHOTTLAND

Über zwei Monate ist es jetzt schon her, dass Pascal und ich durch Schottland gereist sind. Auch wenn auf dieser Reise Einiges schief gelaufen ist, freue ich mich doch über die schönen und weniger schönen Erinnerungen. Mehr dazu gibt's bald hier auf dem Blog :)

#14 Künstler in Koblenz: Thilo Distelkamp

Für mein aktuelles Fotoprojekt "Künstler in Koblenz" habe ich den Musiker Thilo Distelkamp mit meiner Kamera begleitet. Das Ergebnis findet ihr hier: salomeweber.com/kuenstlerinkoblenz/thilodistelkamp

#13 "Glamping" in Schottland

Das Wort "Glamping" setzt sich zusammen aus den Begriffen "Glamour" und "Camping". Anstatt auf einer dünnen Isomatte in einem (im schlimmsten Fall nicht wasserdichten) Zelt zu schlafen, verbringt man die Nacht beim "Glamping" in komfortableren Behausungen und schläft (in den meisten Fällen) sogar in einem richtigen Bett. Ich habe das Übernachten in diesem Bauwagen in den schottischen Highlands sehr genossen.

Mehr Bilder findet ihr auf meiner Website: salomeweber.com/reisen-und-abenteuer/glamping-in-schottland/

#12 Old Man of Storr

Die Landschaft rund um die Felsnadel mit dem Namen "Old Man of Storr" auf der Isle of Skye war eines der Highlights meiner Reise durch Schottland. Mehr Bilder findet ihr aktuell auf meiner Website: www.salomeweber.com/schottland. Ein ausführlicher Reisebericht wird bald hier erscheinen :)

#11 Nebel

Ich liebe die Stimmung kurz vor Sonnenaufgang, wenn der Nebel über den Feldern liegt und die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne den Himmel aufhellen. An diesem Morgen sind meine Freundin und ich extra früh aufgestanden, um die frühen Morgenstunden im Nationalpark Harz zu erleben. Es war magisch.

#10 Traumland

Früh am Morgen bevor die Sonne aufgeht und der Nebel über dem Wasser liegt, dann entsteht diese flüchtige magische Stimmung, die irgendwo zwischen Traum und Realität verortet ist.

#9 Wolkenkuckucksheim

"Here's to the ones who dream Foolish as they may seem"

(LaLa Land Soundtrack – The Fools Who Dream)

#8: Eisblume

Eigentlich könnte die Überschrift für dieses Foto auch "Prokrastination" heißen, denn ich beschäftige mich gerade mit dem Foto der Woche, anstatt einen Text zu schreiben, den ich schon seit einigen Tagen vor mir herschiebe. Meine Ansprüche an diesen Text sind sehr hoch. Er ist der Anfang für ein neues Projekt und eine neue Phase für mich als Fotografin. Vielleicht fällt es mir deshalb so schwer, die ersten Worte zu schreiben. Doch irgendwann muss man die Angst vor dem Anfang ablegen, die perfektionistischen Ansprüche zur Seite schieben und einfach starten. Ich mache mir nur noch schnell einen Tee, räume mein Zimmer auf, beantworte noch eine Nachricht bei WhatsApp und dann fange ich an. Wirklich.

#7 Weltflucht

Die Burg Eltz gehört zu den Orten auf der Welt, an denen man sich in eine andere Zeit versetzt fühlt. Mitten im Wald thront die mittelalterliche Burg auf einem kleinen Hügel. Rundherum weder Häuser noch Souvenirshops, nur Bäume und manchmal etwas Nebel. Ich hatte mir schon lange vorgenommen, die Burg vor Sonnenaufgang zu besuchen und zu fotografieren. Jetzt im Winter muss man dafür zum Glück nicht mehr so früh aufstehen. Vor zwei Wochen habe ich mich also auf den Weg gemacht und konnte mein Glück bei der Ankunft kaum fassen: Die Lichtbedingungen waren perfekt. Außerdem habe ich noch zwei weitere Fotografen kennengelernt, mit denen ich mich über die Burg, die Fotografie und das Reisen unterhalten habe. Schaut mal bei ihnen vorbei: Stefan ist ein Landschaftsfotograf aus Frankfurt und Fedja ist extra aus Dänemark angereist, "weil es in Deutschland so viele schöne Burgen gibt."

#6 Life is like a Box of Chocolates

Dieses Bild erinnert mich an ein berühmtes Zitat aus dem Film Forrest Gump: "Life is like a box of chocolates – you never know what you gonna get." Eigentlich wollte ich die längste Hängeseilbrücke Deutschlands in Geierlay fotografieren, doch dann kam alles anders als geplant. Denn nicht das Bauwerk, sondern diese fast schon magische Lichtstimmung hat mich in ihren Bann gezogen. Mein eigentliches Motiv - die Hängeseilbrücke - habe ich dabei fast vergessen.

#5 NovemberBlues

Abgesehen davon, dass man nicht mehr ganz so früh aufstehen muss, um den Sonnenaufgang zu fotografieren kann, ich den langen dunklen Nächten im November nicht viel abgewinnen. Umso schöner ist es allerdings, dass es jetzt auf den Plätzen und in den Straßen von Koblenz nach gebrannten Mandeln, Crêpes und Glühwein duftet, dass die Weihnachtsbeleuchtung die Dunkelheit vertreibt und ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich den ganzen Tag vor meinem Laptop sitze, um Bilder zu bearbeiten oder an meinem neuen Projekt zu feilen. Wie diese Projekte aussehen, werde ich euch bald hier berichten :)

#4 Entscheidungen

Jedes Foto ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung dafür einen bestimmten Ausschnitt der Wirklichkeit festzuhalten, der Realität einen Rahmen aufzusetzen. Jedes (veröffentlichte) Foto* sagt somit auch etwas über die Persönlichkeit der Fotografin/des Fotografen aus. Wie sieht sie/er die Welt? Was ist ihm/ihr wichtig? Mit diesem Bewusstsein geht die Entscheidung für oder gegen die Veröffentlichung eines Fotos über den Entstehungsprozess hinaus.

Die Entscheidung für oder gegen ein Motiv, für oder gegen einen bestimmten Rahmen fällen wir oft nicht beim, sondern erst nach dem eigentlichen Fotografieren. In der Nachbearbeitung werden die besten Bilder ausgewählt, Belichtung, Weißabgleich, Bildausschnitt etc. werden den eigenen Vorstellungen angepasst, sodass die Entstehung des eigentlichen Fotos losgelöst wird vom eigentlichen Moment des Fotografierens. Interessant ist dabei auch in diesem Prozess die Rolle der Zeit. Anders als beim Fotografieren geht es nicht darum, die Zeit festzuhalten, sondern darum, sie vergehen zu lassen, loszulassen. Denn nur dann entsteht eine notwendige Distanz zu den eigenen Bildern, die es ermöglicht, diese noch einmal völlig neu zu betrachten. Dieses Bild habe ich vor zwei Wochen genervt übersprungen. Zu sehr war ich noch enttäuscht über den dichten Nebel, der meine eigentliche Bildidee zerstört hat. Erst vor einigen Tagen habe ich dieses Bild wiederentdeckt und mich augenblicklich neu verliebt.

 

*ich gehe hier in erster Linie von freien Arbeiten aus, mit denen sich die Fotografin / der Fotograf ausdrücken möchte.

#3 Luftschlösser

Wenn meine Wetter-App Nebel mit anschließendem Sonnenschein voraussagt, dann bin ich schon mindestens zwei Tage vorher aufgeregt, weil ich weiß, dass dann optimale Lichtbedingungen für meine Fotos entstehen. Wenn dann noch ein Feiertag genau auf diesen Tag fällt (in diesem Fall war es Allerheiligen), dann kann es eigentlich nicht besser werden. Letzte Woche Dienstag war genau das der Fall. Da ich schon immer mal ein Schloss im Nebel fotografieren wollte, bin ich früh am Morgen nach Cochem gefahren. Auf der Fahrt dorthin hat sich der Nebel in manchen Ortschaften bereits gelichtet, doch Cochem lag nach wie vor in einer dichten Nebelwolke. Also alles super – dachte ich. Das Problem war nämlich, dass der Nebel so dicht war, dass ich das Schloss weder sehen noch fotografieren konnte. Aber wie sagt man so schön: "Wenn das Leben dir Zitronen gibt ...". Getreu diesem Motto habe ich mich auf die Suche nach anderen Motiven begeben und dabei dieses bezaubernde Bauwerk entdeckt.

#2 Blaue Stunde am Gedeonseck

Morgens früh alleine im Wald darauf zu warten, dass die aufgehende Sonne das Schwarz der Nacht in das magische Blau des anbrechenden Tages verwandelt, ist nicht immer so romantisch, wie man sich das vielleicht vorstellt. An diesem Samstagmorgen im Oktober bin ich aus Versehen viel zu früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Eine Stunde zu früh, um genau zu sein.

Leider merke ich das erst, als ich schon vor Ort bin. (Ein bisschen) ungeduldig warte ich auf den Anbruch der blauen Stunde, während mir Filme wie "Blair Witch Project" oder "Wrong Turn" durch den Kopf gehen. Also lieber wieder zurück ins Auto gehen und alle Türen verriegeln.

Nach einiger Zeit hat sich das Warten dann doch gelohnt:Wenn die Nacht zu Ende geht, sich die Nebelschleier lichten, die ersten Singvögel erwachen und die aufgehende Sonne das Licht von Minute zu Minute verändert, dann entsteht diese ganz besondere Stimmung, die sich besser mit einem Foto, als mit Worten beschreiben lässt.

#1 Goldenes Licht im Jasmund Nationalpark Rügen

Könnt ihr raten zu welcher Uhrzeit dieses Foto entstanden ist? Wüsste ich es nicht besser, würde ich vermuten, dass das Bild in den frühen Morgenstunden fotografiert wurde. Tatsächlich habe ich es gegen 11.30 Uhr aufgenommen. Die Intensität der Sonnenstrahlen wurde durch den Nebel und das ansteigende Gelände so abgeschwächt, dass diese interessante Lichtstimmung entstehen konnte.