Foto der Woche


#8 Gefunden

Offenbar muss man sich oder etwas erst verlieren, bevor man etwas finden kann. In der letzten Woche habe ich zwar mein Wissen über die kalendarische Zeit verloren, dafür hatte ich eine unglaublich kreative Phase. Meine Memo App quillt über vor Ideen. In den nächsten Tagen werde ich meine Zeit in Christchurch nutzen, um mich wieder zu sortieren und zu finden.

 

Das Bild ist im "Opara Basin", Neuseeland entstanden.

#7 Verloren

"Heute ist der 8. Februar, oder?", frage ich einen Mann, der neben mir den Schein für den Zeltplatz ausfüllt. Der schaut mich nur verwundert an und scheint für ein oder zwei Sekunden sprachlos, erwidert dann aber: "Nein, heute ist der 5. Februar." Er lacht kurz und sagt dann mit einem besorgtem Unterton: "You're really lost are you?". Ja, ich habe mich tatsächlich verloren. Ich weiß nicht mehr, welches Datum, geschweige denn welcher Tag es ist. Und das finde ich ehrlich gesagt ziemlich gut.

 

Das Bild ist in "Hector", Neuseeland entstanden.

#6 Begegnungen

Letztendlich sind es doch die Begegnungen mit anderen Menschen, die eine Reise und das Leben besonders machen.

 

Das Bild ist in der Nähe der "Angelus Hut", Neuseeland entstanden.

#5 Träume

"Ob die Schafe denken, dass ich so eine Art Superschaf bin?", überlege ich als ich durch die grünen Hügel der Banks Peninsula fahre und mir die dort ansässigen Schafe immer wieder neugierig hinterherschauen. Ganz abwegig ist es nicht. Immerhin ist die Farbe meines Autos der Fellfarbe eines weißen Schafs gar nicht mal so unähnlich.

 

Das Bild ist der Nähe von "Akaroa", Neuseeland entstanden.

#4 Abschied

Ich bin gerne alleine unterwegs. Ich mag die Unabhängigkeit und die Freiheit, die damit einhergeht. Doch wenn man einmal eine Zeit lang mit einem geliebten Menschen gereist ist, ist es schwer, sich wieder an das Alleinsein zu gewöhnen.

 

Das Bild ist in "Okains Bay", Neuseeland entstanden.

#3 Aussichten

Der Aufstieg zum "Roys Peak" zählt wahrscheinlich zu den herausforderndsten Wanderungen, die ich jemals gemacht habe. Der Weg ist nicht besonders anspruchsvoll, allerdings ist man den Wetterbedingungen über die gesamte Strecke ausgeliefert. Es gibt keinen Schatten und keinen Schutz vor Regen. Wenn die Sonne scheint, sollte man deshalb am besten Nachmittags losgehen. Dann ist die Sonnenstrahlung nicht mehr zu intensiv und man kann – wenn man Glück hat – den Sonnenuntergang sehen.

 

Ausblick von Roys Peak auf Wanaka, Neuseeland.

#2 Erinnerungen

An einen Ort zurückzukehren, mit dem man viele Erinnerungen verknüpft, kann schön sein, aber auch Enttäuschungen mit sich bringen. Nichts bleibt, wie es ist. Alles verändert sich. In dieser Woche sind meine beste Freundin und ich nach Dunedin gereist. 2012 haben wir hier ein Semester an der University of Otago studiert haben. Zum "Tunnel Beach", an dem dieses Foto entstanden ist, haben wir es damals nicht geschafft. Es war schön, diesen Ausflug jetzt nachzuholen.

 

"Tunnel Beach", Neuseeland

#1 Neuanfang (?)

Ein neues Jahr, ein neuer Anfang, der eigentlich schon im letzten Jahr begonnen hat. Jetzt stehe ich hier und habe so viele Ideen, so viele Möglichkeiten, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Welche Idee ist es Wert, Zeit und Energie zu investieren? Welche Möglichkeit bringt mich näher an mein Ziel, ein erfülltes Leben führen zu können? Fragen, auf die ich momentan noch keine Antworten habe. Aber wie ich bereits im letzten Jahr festestellt habe, brauchen manche Dinge eben einfach Zeit.

 

Baylys Beach, Neuseeland.