Tausche Büro gegen Acker - WWOOFing in Neuseeland

Während die Sonne langsam hinter der Hügelkette am Horizont emporsteigt, lege ich meine Schaufel nieder und halte Inne. Die Farmhunde – zwei Jack Russell Terriers – haben schnell entdeckt, dass ich nicht mehr arbeite. Mit leuchtenden Augen betteln sie um meine Aufmerksamkeit. Aus den umliegenden Bäumen begrüßen Tuis (neuseeländischer Vogel) den neuen Tag mit ihren futuristischen Gesängen. Es ist 6 Uhr Morgens, ich stehe auf einem Acker irgendwo in der Nähe von Dargaville, im Nordwesten Neuseelands und frage mich, wie ich jemals wieder in einem Büro arbeiten soll.

 

mehr lesen

Montag in Neuseeland

Wenn Montage als Synonym für den unangenehmsten Tag der Woche stehen, dann habe ich mir die passende Zeit ausgesucht, um alle wichtigen organisatorischen Dinge zu erledigen. Glaubt mir, unangenehme Verpflichtungen sind auch am anderen Ende der Welt nicht weniger nervig als in Deutschland.

mehr lesen

Der Anfang der Reise

Reisepass, Visum, Portemonnaie, Handy, Kamera, Schlü… – auf der Türschwelle gehe ich noch mal alle essenziellen Dinge durch, die ich auf keinen Fall vergessen darf. Bei Schlüssel stocke ich.

mehr lesen

Ich mach das jetzt!

mehr lesen

Surfen lernen in Portugal

Der beste Surfkurs im Alentejo Surfcamp. (c) Salomé Weber

„Die Abwässer von der Fabrik da hinten sind nicht gefährlich", sagt unser Surflehrer und zeigt in Richtung einer Fabrikanlage. "Wenn wir Glück haben, bringt die Strömung das warme Wasser zu uns in die Bucht, dann können wir uns ein bisschen aufwärmen", ergänzt er lachend.

Ich bin noch nicht 100 prozentig überzeugt, beschließe aber ihm zu vertrauen.

Immerhin verbringt er fast jeden Tag hier an diesem Strand.

mehr lesen

Auf dem Weg nach Schottland oder: Was tun, wenn wirklich alles schief läuft?

Seit zehn Minuten steigt das Wasser in meinen Wanderschuhen langsam, aber stetig an. Die dicht gewachsenen Bäume schützen zwar vor dem strömenden Regen, doch gegen die Wassermassen in dem schlammigen Sumpf, den die schottische Nationalparkverwaltung als Wanderweg bezeichnet, können selbst die besten Wanderschuhe nach einiger Zeit nichts mehr ausrichten.

mehr lesen

Der Weg ist das Ziel (?) – in 19 Stunden nach Italien

Draußen wälzt sich eine Blechkolonne auf der A7 in Richtung der österreichischen Grenze. Drinnen, in unserem  roten Citroën C1, staut sich die Hitze. Und das bereits seit ungefähr vier Stunden.

mehr lesen

Unterwegs in Transsilvanien: Innere Bilder und äußere Wirklichkeit

Cluj-Napoca (c) Salomé Weber

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort "Transsilvanien" hört?

 

Wenn ich an dieses Gebiet südlich der Karpaten denke, dann spult mein Gehirn Bilder aus "Bram Stoker's Dracula" (Francis Ford Coppola, 1993), "Van Helsing" (Stephen Sommers , 2004) oder "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" (Friedrich Wilhelm Murnau, 1922) vor meinem inneren Auge ab.

 

Bilder von verschneiten, nebelverhangenen Dörfern, von schlammigen Straßen, in denen Pferdekutschen tiefe Furchen hinterlassen haben, von undurchdringlichen Wäldern, deren Bewohner uns  (auch heute noch) das Fürchten lehren – Bilder von Orten, an denen die Zeit stillzustehen scheint.

 

mehr lesen

Im Schatten des Watzmanns

Im 19. Jahrhundert entdecken Künstler den Hintersee als Inspiration für ihre Werke. Auf dem Malerweg kann man ihre Gemälde mit der Wirklichkeit vergleichen. (c) Salomé Weber
mehr lesen

Heimwärts...

Mein Rückflug von Neuseeland nach Deutschland führt mich einmal um die halbe Welt herum. Von Auckland fliege ich über Melbourne, nach Bangkok, Dubai und lande schließlich in Frankfurt.

 

Auf dem Weg nach Hause blicke ich auf den grauen, bewölkten Himmel, die nass glänzende Straßen und die nackten Baumskelette, die die Autobahn Richtung Norden säumen – im deutschen Winter dominieren Grau-, Schwarz- und Brauntöne. Was für ein Unterschied zum grünen Neuseeland, wo viele Bäume ihre Blätter selbst im Winter behalten und sogar Blumen den kalten Temperaturen trotzen.

 

Irgendwie ist es komisch, wieder zu Hause zu sein... Alles wirkt so unglaublich vertraut. Als ich mit meinen Eltern durch die Haustür gehe und mein Gepäck in meinem Zimmer verstaue, beschleicht mich ein komisches Gefühl: Habe ich meine Reise vielleicht nur geträumt?

mehr lesen