Surfen lernen in Portugal

Der beste Surfkurs im Alentejo Surfcamp. (c) Salomé Weber

„Die Abwässer von der Fabrik da hinten sind nicht gefährlich", sagt unser Surflehrer und zeigt in Richtung einer Fabrikanlage. "Wenn wir Glück haben, bringt die Strömung das warme Wasser zu uns in die Bucht, dann können wir uns ein bisschen aufwärmen", ergänzt er lachend.

Ich bin noch nicht 100 prozentig überzeugt, beschließe aber ihm zu vertrauen.

Immerhin verbringt er fast jeden Tag hier an diesem Strand.

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Auf dem Weg nach Schottland oder: Was tun, wenn wirklich alles schief läuft?

Seit zehn Minuten steigt das Wasser in meinen Wanderschuhen langsam, aber stetig an. Die dicht gewachsenen Bäume schützen zwar vor dem strömenden Regen, doch gegen die Wassermassen in dem schlammigen Sumpf, den die schottische Nationalparkverwaltung als Wanderweg bezeichnet, können selbst die besten Wanderschuhe nach einiger Zeit nichts mehr ausrichten.

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Der Weg ist das Ziel (?) – in 19 Stunden nach Italien

Draußen wälzt sich eine Blechkolonne auf der A7 in Richtung der österreichischen Grenze. Drinnen, in unserem  roten Citroën C1, staut sich die Hitze. Und das bereits seit ungefähr vier Stunden.

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Unterwegs in Transsilvanien: Innere Bilder und äußere Wirklichkeit

Cluj-Napoca (c) Salomé Weber

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort "Transsilvanien" hört?

 

Wenn ich an dieses Gebiet südlich der Karpaten denke, dann spult mein Gehirn Bilder aus "Bram Stoker's Dracula" (Francis Ford Coppola, 1993), "Van Helsing" (Stephen Sommers , 2004) oder "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" (Friedrich Wilhelm Murnau, 1922) vor meinem inneren Auge ab.

 

Bilder von verschneiten, nebelverhangenen Dörfern, von schlammigen Straßen, in denen Pferdekutschen tiefe Furchen hinterlassen haben, von undurchdringlichen Wäldern, deren Bewohner uns  (auch heute noch) das Fürchten lehren – Bilder von Orten, an denen die Zeit stillzustehen scheint.

 

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Im Schatten des Watzmanns

Im 19. Jahrhundert entdecken Künstler den Hintersee als Inspiration für ihre Werke. Auf dem Malerweg kann man ihre Gemälde mit der Wirklichkeit vergleichen. (c) Salomé Weber
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Heimwärts...

Mein Rückflug von Neuseeland nach Deutschland führt mich einmal um die halbe Welt herum. Von Auckland fliege ich über Melbourne, nach Bangkok, Dubai und lande schließlich in Frankfurt.

 

Auf dem Weg nach Hause blicke ich auf den grauen, bewölkten Himmel, die nass glänzende Straßen und die nackten Baumskelette, die die Autobahn Richtung Norden säumen – im deutschen Winter dominieren Grau-, Schwarz- und Brauntöne. Was für ein Unterschied zum grünen Neuseeland, wo viele Bäume ihre Blätter selbst im Winter behalten und sogar Blumen den kalten Temperaturen trotzen.

 

Irgendwie ist es komisch, wieder zu Hause zu sein... Alles wirkt so unglaublich vertraut. Als ich mit meinen Eltern durch die Haustür gehe und mein Gepäck in meinem Zimmer verstaue, beschleicht mich ein komisches Gefühl: Habe ich meine Reise vielleicht nur geträumt?

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Vom Ende einer langen Reise ...

Die letzten Tage einer langen Reise, der längsten Reise, die ich jemals unternommen habe. Es fühlte sich unwirklich an, dass ich in einigen Tagen wieder nach Hause, nach Deutschland fliegen sollte. Vom neuseeländischen Sommer in den deutschen Winter. Vom grünen Neuseeland ins graue Deutschland. Wie würde es sein wieder nach Hause zu kommen? Würde alles so sein wie immer? Hatten sich meine Freunde verändert? Hatte ich mich verändert?

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Lass uns zum Strand!

An meinem letzten Tag in Taupo, einer kleinen Stadt auf der neuseeländischen Nordinsel, krame ich meine Badesachen hervor, lasse alle Kleidungsstücke, die das Wort "Thermo" beinhalten, im hinteren Teil meines Koffers verschwinden und freue mich auf Sonne, Strand und Wärme.

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Eine Reise in das Herz von Mordor

Tongariro Nationalpark, Neuseeland (c) Salomé Weber

Sieht doch eigentlich ziemlich einladend aus - dieses "Mordor". Die aufgehende Sonne taucht die schneebedeckten Vulkane des Tongariro Nationalparks in ein angenehm warmes Licht, die gelben Blüten der Ginstersträucher bilden einen interessanten Kontrast zum strahlend blauen Himmel und die wabernden Nebelschwaden verleihen der Landschaft etwas Mystisches, fast schon Surreales.

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Von Christchurch nach Wellington


Christchurch, die größte Stadt auf Neuseelands Südinsel, bildete eigentlich nur einen Zwischenstopp auf dem Weg zwischen Kaikoura und Akaroa. Trotzdem hatte ich einen Tag Zeit, um die Stadt zu erkunden.

 

Ich bin überrascht von dem Ausmaß der Zerstörung, dass das Erdbeben im Jahr 2011 hinterlassen hat.

Ein Jahr später liegt das gesamte Zentrum noch immer in Trümmern, trotzdem haben bereits erste Wiederaufbaumaßnahmen begonnen. An der Grenze zu der zerstörten Innenstadt entsteht zum Beispiel dieses kleine Container-Dorf (rechtes Foto) mit Cafés, Ausstellungen, Läden und Restaurants.

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