Auf dem Weg nach Schottland oder: Was tun, wenn wirklich alles schief läuft?

Seit zehn Minuten steigt das Wasser in meinen Wanderschuhen langsam, aber stetig an. Die dicht gewachsenen Bäume schützen zwar vor dem strömenden Regen, doch gegen die Wassermassen in dem schlammigen Sumpf, den die schottische Nationalparkverwaltung als Wanderweg bezeichnet, können selbst die besten Wanderschuhe nach einiger Zeit nichts mehr ausrichten.

Als ich aus dem Wäldchen auf eine freie Fläche hinaustrete und die Regentropfen unbarmherzig auf meinen Kamerarucksack einprasseln, bange ich um meine teure Kameraausrüstung: Hoffentlich hält der regenfeste Rucksackschutz, was er verspricht. Nach dem Unglück, das wir in den letzten Tagen erlebt haben, rechne ich mit dem Schlimmsten.

 

Rückblick: Fünf Tage zuvor

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