Bilder im Kopf: 7 Podcasts zum Thema "Zeit und Leben"

Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Abwasch, beim Wäsche zusammenlegen oder beim Einschlafen – Podcasts sind aus meinem Alltag seit ungefähr drei Jahren nicht mehr wegzudenken. In dieser Zeit habe ich viele spannende Folgen und Formate entdeckt, die ich gerne ab sofort regelmäßig mit euch teilen möchte. In der Hoffnung, dass sie euch inspirieren, unterhalten und ermutigen. Also: Setzt die Kopfhörer auf oder verbindet die Bluetooth Box und macht euch bereit für meine ersten Podcast-Tipps zum Thema "Zeit und Leben".

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Gedanken zur Weihnachtszeit

Wann hat man eigentlich angefangen, die Zeit zu messen? Sie in Päckchen zu verpacken, ihr Zahlen zuzuordnen und sie zur obersten Maxime zu ernennen. Gerade jetzt in der sowieso schon hektischen Vorweihnachtszeit wundere ich mich darüber, wie hektisch die Zeiger meiner Wanduhr von einer Ziffer zur nächsten wandern. Hat die Zeit den Turbomodus eingelegt?

Ein kurzer Abgleich mit meiner Handyuhr zeigt: Mit der Uhr an der Wand ist alles in Ordnung. Wie kann ich also vom Fehlen der Zeit schreiben, wenn jeder Tag nach wie vor 24 Stunden, jede Stunde 60 Minute und jede Minuten 60 Sekunden hat?

 

Seitdem ich Vollzeit im Berufsleben angekommen bin, hat Zeit eine besondere Bedeutung für mich bekommen. Zum ersten Mal in meinem Leben (abgesehen von nebenberuflichen Tätigkeiten) werde ich dafür bezahlt, meine Zeit für bestimmte Aufgaben zu investieren.

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@black.pixels - Ich will Bilder, die berühren

Was bleibt von der Fotografie, wenn scheinbar alles bereits fotografiert und gezeigt wurde? Wenn die gleichen Motive, bearbeitet mit den immer gleichen Filtern bzw. Presets in einer scheinbaren Endlosschleife bis zum Ermüden wiederholt werden. Wenn Instagram-Kanäle der sogenannten Influencer oder denen die es werden wollen zu schönen, aber nichtssagenden Litfasssäulen werden, an die jeder mal seine Werbung pinnen darf – vorausgesetzt der Preis stimmt?

 

Instagram braucht einen Neustart!

Die Macht der Wiederholung

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#RheinstaWalk oder warum ich mich in Koblenz verliebt habe

Eigentlich wollte ich euch in diesem Blog-Beitrag von unserem #Instawalk erzählen, den Christof, Vera, Bettina, Sandra und ich an Fronleichnam unter dem Hashtag #RheinstaWalk in Koblenz veranstaltet haben, doch aus dem geplanten Erlebnisbericht wurde eine Liebeserklärung an die kleine Stadt zwischen Rhein und Mosel. Viel Spaß beim Lesen :)

 

Das Gefühl angekommen zu sein und nicht gleich schon wieder den nächsten Umzug zu planen, ist ein relativ neues Gefühl für mich. Seitdem ich denken kann, hatte ich eigentlich immer ein Ziel: Die Welt zu bereisen und möglichst weit weg zu ziehen.

 

Weg aus dem 6.000 Seelen-Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, wo jeder jeden kennt und eine der Lokalzeitungen bezeichnenderweise „Hinterländer Anzeiger“ heißt. Weg aus Siegen, einer Stadt in der ich tolle Menschen kennengelernt habe, in der ich mich aber vor allem (wahrscheinlich) wegen der Liebe der Siegener Stadtbauer zu Beton und Fabrikhallen nie wirklich wohlfühlte.

 

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Wann fängt das Leben an?

Wo ist das Leben? Wo findet es statt? In der Zukunft oder Vergangenheit? An diesem oder einem anderen Ort? Warten wir noch oder Leben wir schon? Während wir älter werden, Ziele erreichen oder scheitern, ausziehen und einziehen, arbeiten und schlafen, neue Freunde gewinnen und alte Freunde verlieren, uns verlieben und uns trennen, wann fängt dann das Leben an?

Das Leben ist woanders, "Life is elsewhere" heißt ein Artikel der rumänischen Dichterin, Drehbuchautorin und Journalistin Saviana Stănescu, in dem sie die Sehnsucht nach einem "woanders" beschreibt.

 

Sie hat dabei die damit einhergehende Zerrissenheit zwischen Angst und Hoffnung, Pflichtbewusstsein und Streben nach Unabhängigkeit, Erfolg und Scheitern so wunderbar in Worte gefasst, dass sie mich zu diesem Beitrag inspiriert habe. (Leider gibt es keinen Link zu dem Artikel, da ich ihn in einer Zeitschrift über rumänische Filme im Casa Tiff in Cluj-Napoca entdeckt habe.)

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Gedanken am Obersalzberg: Die Sicht der Dinge

Über den Wolken (c) Salomé Weber

Im Lauf der Zeit kann sich die Sicht auf die Dinge verändern.

 

So erging es mir zum Beispiel mit dem Herbst. Schon gegen Ende des Sommers, im August oder September habe ich Jahr für Jahr damit begonnen, die Monate zu zählen, bis die Tage wieder länger werden und der Frühling zurückkehrt.

Doch nicht nur die Sicht auf so banale Dinge wie Jahreszeiten oder so persönliche Dinge wie Freundschaften und  Partnerschaften können sich im Lauf der Zeit verändern. Auch die kollektive Deutung von historischen Ereignissen, Zeichen, Symbolen oder Orten ist nicht für immer festgeschrieben.

 

Der Wandel von Deutungszuschreibungen oder die Sicht auf die Dinge kann auf individueller, aber auch auf kollektiver Ebene stattfinden. Das ist mir besonders bei einer Wanderung am Obersalzberg in Berchtesgaden klar geworden.

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Heimwärts...

Mein Rückflug von Neuseeland nach Deutschland führt mich einmal um die halbe Welt herum. Von Auckland fliege ich über Melbourne, nach Bangkok, Dubai und lande schließlich in Frankfurt.

 

Auf dem Weg nach Hause blicke ich auf den grauen, bewölkten Himmel, die nass glänzende Straßen und die nackten Baumskelette, die die Autobahn Richtung Norden säumen – im deutschen Winter dominieren Grau-, Schwarz- und Brauntöne. Was für ein Unterschied zum grünen Neuseeland, wo viele Bäume ihre Blätter selbst im Winter behalten und sogar Blumen den kalten Temperaturen trotzen.

 

Irgendwie ist es komisch, wieder zu Hause zu sein... Alles wirkt so unglaublich vertraut. Als ich mit meinen Eltern durch die Haustür gehe und mein Gepäck in meinem Zimmer verstaue, beschleicht mich ein komisches Gefühl: Habe ich meine Reise vielleicht nur geträumt?

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"Wo warst du schon? Wo willst du noch hin?" - Eine Geschichte Vom Unterwegs sein

Schon Monate vor meiner Reise nach Neuseeland wusste ich, welche Orte ich auf jeden Fall besuchen möchte. Ganz oben auf meiner Liste standen zum Beispiel: die Fjorde im Fiordland National Park, die Gletscher an der Westküste der Südinsel, die Vulkane im Tongariro Nationalpark und die feinen Sandstrände auf der Coromandel Halbinsel.

Während meines Auslandssemesters an der University of Otago schwärmten andere Studierende allerdings von immer neuen Orten, die ich noch nicht auf meinem Reiseplan vermerkt hatte. So erfuhr ich zum Beispiel von den Catlins, Kaikoura oder Lake Tekapo... Meine Liste wurde immer länger und länger. Meine Zeit in Neuseeland erschien mir hingegen immer kürzer und kürzer.

 

Irgendwann wurde mir klar: Die Besonderheit Neuseelands, das sich hier so viele unterschiedliche Landschaften auf nur zwei relativ kleinen Inseln gebildet haben, ist gleichzeitig auch die größte Herausforderung für jeden Reisenden: Es gibt einfach viel zu viel zu entdecken!

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